Der eigene Garten ist für viele ein Paradies, im dem sie sich im Frühling und Sommer bis in den frühen Herbst hinein gerne aufhalten, um zahlreiche schöne Stunden im Freien zu erleben. Hier grillen sie mit Freunden und der Familie Würstchen, sonnen sich auf einer Liege, spielen mit den Kindern Ball und Verstecken und genießen die warmen Temperaturen. An kälteren Herbst- und Frühlingstagen und im Winter halten sich die Menschen dann jedoch lieber im warmen Innenbereich auf und denken nur noch mit Wehmut an die Blütenpracht unterm Sonnensegel zurück. Doch auch ein verschneiter Garten kann schön aussehen und das orange-braune Blütenmeer des Herbstes hüllt den Außenbereich in schöne Farben, die gar nicht mehr nur trist und trüb aussehen. Eine gute Idee ist es, den Garten mal zu jeder Jahreszeit – vielleicht sogar Monat für Monat – zu fotografieren, am besten immer von der gleichen Stelle aus, z. B. dem Gartenhaus, neben dem sich Bäume und Sträucher befinden, die mit aufs Bild kommen.
Im Frühjahr knipsen sie das Motiv, wenn die Knospen langsam zu blühen anfangen und man der Natur ansieht, dass es nun immer wärmer und schöner wird. Im Sommer ist dann alles grün und farbenfroh und geht im Herbst in kunterbunte bis kahle Äste über. Dann liegen farbenfrohe Blätter auf dem Boden, und man erinnert sich daran, wie man im letzten Herbst mit den Kindern Kastanien gesammelt hat und nach stürmischen Spaziergängen in die warme Stube zurückkehrt ist. Ganz besonders schön sind die Fotos eines verschneiten Gartens im Winter. Die Gartenbank ist kaum mehr zu erkennen, die Blumenbeete sind von Schnee verdeckt, und alles sieht friedlich und still aus. Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, auch wenn wir uns an kalten, regnerischen Tagen lieber den Sommer zurückwünschen. Wenn man schließlich die selbst geschossenen Fotos des Gartens im Jahreszeitenwechsel betrachtet, kann man sich mit ihm umso mehr anfreunden und lernt seine vielen Besonderheiten genauer kennen.
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